Der Habicht hat eine wechselvolle Geschichte, die bereits im lateinischen Namen Accipiter gentilis steckt: Accipiter heißt „Der Zugreifende“, gentilis bedeutet „Der Edle“ – vermutlich ein Hinweis darauf, dass die „edlen Greifer“ seit Jahrhunderten beliebte und bewunderte Jagdbegleiter in der Falknerei sind. Gleichzeitig ist der Habicht jedoch bei manchen Jägern und Geflügelzüchtern besonders unbeliebt. Deswegen senden ihn der NABU und sein bayerischer Partner LBV 2015 als Botschafter gegen illegale Greifvogelverfolgung aus.

Im direkten Vergleich fällt das Weibchen des Habichts leicht durch die kräftigere Statur auf - Foto: Christian Neumann

Foto: Christian Neumann

Habicht

NABU und LBV haben den Grünspecht gewählt um auf den Erhalt der Streuobst- Wiesen als Lebensraum hinzuweisen. Der Grünspecht ist nach dem Schwarzspecht unser zweitgrößter Vogel und mit einer Länge von 31 cm fast so groß wie eine Taube. 

Foto: Frank Derer

Die Dohle wurde im Jahr 2012 zum Vogel des Jahres gewählt. Zum Rückgang der Dohlen tragen aktuell auch viele Gebäudesanierungen bei, die zwar wichtigen Energiesparzielen dienen, aber den Dohlen Brutplätze in Nischen, Mauerlöchern und Dachstühlen versperren. So rufen NABU und LBV dazu auf, die „Wohnungsnot“ der schwarz gefiederten Vögel mit den silber-blauen Augen zu lindern. Dazu sollen vorhandene Lebensräume erhalten und neue geschaffen werden.

Dohle - Foto: Christoph Kasulke

Dohle - Foto: Christoph Kasulke

 Dohlen

 

NABU und LBV haben die in Deutschland vom Aussterben bedrohte Bekassine zum „Vogel des Jahres 2013“ gekürt. Die Bekassine soll als Botschafterin für den Erhalt von Mooren und Feuchtwiesen werben.

Bekassine - Foto: Frank Derer

Bekassine - Foto: Frank Derer

Bekassine