Die Wasseramsel ist der einzige Singvogel, der unter Wasser schwimmen und sogar laufen kann. Leider ist die Wasseramsel bei uns in der Region sehr selten weil sie hohe Ansprüche an ihren Lebensraum stellt. Nachdem im Dezember und Januar erneut Wasseramseln am Kraichbach gesichtet wurden, hat Walter Batzler spontan sechs Nistkästen gebaut um sie am Kraichbach zu installieren.

Foto: Walter Batzler befestigt Nistkästen für die Wasseramsel am Kraichbach

Foto und Text: Walter Batzler

Mit der kalten Jahreszeit beginnt auch in der Natur die harte Zeit für unsere gefiederten Freunde. Zu Beginn des Winters finden sie noch genügend Nahrung wie Beeren, Samen und kleine Kerbtier, aber je länger die kalten Temperaturen anhalten desto weniger Nahrung finden die einheimischen Vögel.

2020 war für die Steinkäuze in Kraichtal ein positives Jahr. Gleich in zwei Stadtteilen konnten Steinkäuze nachgewiesen werden.
Wie der NABU Kraichtal bereits berichtete, konnte in einem Fall sogar eine Brut mit vier Jungen dokumentiert werden.

Am Sonntagabend, den 25.10.2020 wurde NABU-Mitglied Walter Batzler zu einer Waldkauz-Rettungsaktion gerufen. Was war geschehen?

Spaziergänger hatten kurz zuvor beim Pfannwaldsee einen Waldkauz beobachtet, der hilflos an einem Baum festhing. Diese Beobachtung wurde an den Vogelexperten Ulrich Weiß gemeldet, der daraufhin Walter Batzler um Unterstützung bat. Auch die ganze Familie Weiß war sofort bereit in diesem Notfall zu helfen.

Foto: Walter und der gerettete Waldkautz

Vogelkundler und Insektenforscher aus Baden-Württemberg warnen eindringlich vor einem drastischen Insektensterben. Als Beleg legen sie eine neue Studie von der Schwäbischen Alb vor.

"Was wir heute noch sehen, ist niederschmetternd", sagte der Leiter der Forschungsstation Randecker Maar, Wulf Gatter, am Donnerstag in Stuttgart. Wissenschaftliche Zählungen hätten mit Blick auf die vergangenen 50 Jahre einen Rückgang der sogenannten wandernden Insekten auf der Schwäbischen Alb um 97 Prozent ergeben. Vom Einbruch der Zahlen seien vor allem Schwebfliegen, aber auch Waffenfliegen und Schlupfwespen betroffen.

Das Randecker Maar am Rand der Schwäbischen Alb ist ein ehemaliger Vulkanschlot. Dort ziehen auf einer Breite von über sechs Kilometern Vögel und Insekten von Nord nach Süd und können beim Durchflug gut erfasst werden. Über 600 Mitarbeiter aus Deutschland und Europa haben sich in den letzten 50 Jahren im Rahmen von jährlich rund 100 Tage dauernden Arbeits- und Forschungsprogrammen an der wissenschaftlichen Studie beteiligt. Quelle: SWR.de