Ab dem 2. September und bis zum 27. Oktober 2022 kann der nächste Jahresvogel gewählt werden. Bei der dritten öffentlichen Vogelwahl gehen fünf Kandidaten ins Rennen. www.vogeldesjahres.de. Der Kandidat, der bis Ende Oktober die meisten Stimmen sammeln kann, wird zum Vogel des Jahres 2023 ernannt und tritt seinen Titel ab Januar 2023 an. Bis dahin ist der Wiedehopf der amtierende Vogel des Jahres 2022.

Obsternte auf unserer Streuobstwiese Im Aigen in Gochsheim

Auf unserer Streuobstwiese steht die Obsternte an. Wir werden einen Teil der Ernte bei der Streuobstinitiative abliefern. Der genaue Termin für die Ernte steht noch nicht fest.
Wer mitmachen möchte, bitte beim Vorstand melden.

Heckenpflanzaktion in Unteröwisheim

Auf einem gepachteten Grundstück in Unteröwisheim planen wir im November 2022 eine Heckenpflanzaktion. Wer Interesse hat mitzuhelfen, bitte beim Vorstand melden.

Gartengrundstück in Gochsheim

Der NABU-Kraichtal ist Eigentümer eines Gartengrundstückes (ca. 80 qm²) unterhalb des  Gochsheimer Schlosses. Wir möchten es gerne verpachten. Wer Interesse hat meldet sich bitte beim Vorstand.

Zurzeit plant die Stadt Kraichtal vier neue Wohn- und Gewerbegebiete auszuweisen.

Bevor unbebautes Land bebaut werden soll, sollte untersucht werden, inwieweit Baulücken oder Leerstände innerorts genutzt werden können.

Für die dadurch benötigten unbebauten Flächen müssen an anderer Stelle Flächen zum Ausgleich aufgewertet werden.

Wenn z.B. Streuobstwiesen innerhalb der geplanten Wohn- und Gewerbegebiete liegen, dann müssen diese zum Erhalt der Streuobstbestände in gleicher Größe neu angepflanzt werden.

Wobei es wieder Jahrzehnte dauert bis die jungen Bäume den Status der gerodeten Bäume erreicht.

Wenn eine Stadt nicht die Ausgleichsflächen innerhalb der Stadt umsetzen kann, dann hat sie die Möglichkeit dieses außerhalb der Stadt durch Kauf von Ökopunkten zu realisieren.

Die Standorte für die Ökopunkte müssen nicht im gleichen Kreisgebiet liegen, sondern können auch entfernt u.a. am Bodensee sein.

Aktuell plant die Stadt für den Ausgleich der Neubaugebiete Ökopunkte ankaufen, da sie keine Möglichkeit sieht dieses als größte Flächengemeinde im Kreis Karlsruhe auf Stadtgebiet auszuweisen.

Im Gegensatz zur Diskussion für den Ausweis der neuen Baugebiete, wo jeder Bürger zuhören kann, findet die Diskussion zu den Ausgleichsflächen im Nicht-öffentlichen-Teil der Gemeinderatsitzungen statt.

Der NABU Kraichtal setzt sich für den Erhalt von Lebensräumen für die Natur ein. Daher fordert er, dass die Ausgleichsflächen innerhalb der Stadt bleiben. Weiterhin sollen nicht nur der Ausweis der neuen Baugebiete, sondern auch der Umgang mit den Ausgleichsflächen im Gemeinderat öffentlich diskutiert werden.

Weiterhin stellt sich die Frage wie die Stadt im Hinblick auf zukünftige geplante Wohn- und Gewerbegebiete mit den Ausgleichsflächen umgeht, wenn jetzt schon keine Möglichkeit auf eigenes Stadtgebiet besteht.

Trotz heißen Wetters fanden sich am Sonntag, den 19. Juni 22 10 Teilnehmer zur NABU-Pflanzenexkursion am Menzinger Bahnhof ein. NABU-Mitglied und Kräuterpädagogin Annette Häffele führte die Gruppe durch den Ort und auf die Hügel oberhalb Menzingens. Unter fachkundiger Anleitung erfuhren die Teilnehmer*innen sehr viel Wissenswertes über die Pflanzen am Wegesrand und deren Verwendungsmöglichkeiten und Heilwirkung. Neben der Vermittlung zahlreicher Informationen, konnten die Teilnehmer*innen auch viele malerische Ausblicke auf Menzingen genießen. Nach zweieinhalb kurzweiligen Stunden war die Gruppe mit vielen neuen Eindrücken zurück am Bahnhof in Menzingen. Wir danken Annette Häffele für die fachkundige und unterhaltsame Führung.

Eindrucksvoll erfuhren die Interessierten bei der Veranstaltung zusammen mit einzigArt, welche zentrale Bedeutung die Nutz- und Wildbiene für unser alltägliches Leben haben.
An vielen Beispielen erläuterten Tanja Braun und Wolfgang Bauer vom Imkerverein Bruchsal sowie Günter Mayer bei der Exkursion und Martin Klatt vom NABU Landesverband in seinem Vortrag die Lebensweise der Bienen.

Foto: Walter Batzler


Sie wiesen aber auch auf die vielfältigen Gefahren und Bedrohungen hin, welche die Bienen täglich ausgesetzt sind. Verlust von Lebensräumen und Nahrungsquellen sowie Bedrohung durch Gifte können stellvertretend genannt werden.
Gleichzeitig wurden Möglichkeiten genannt wie den Bienen geholfen werden kann.