Die Landesanstalt für Umwelt (LUBW) in Karlsruhe bittet Spaziergänger, Beobachtungen von Hirschkäfern zu melden. Dafür gibt es im Internet eine Meldeplattform.

Anlass für die Bitte der LUBW ist der Internationale Tag für die biologische Vielfalt am Freitag, 22. Mai. Der Hirschkäfer ist besonders geschützt und auf der roten Liste für Baden-Württemberg als gefährdet eingestuft. Laut LUBW beginnt jetzt die kurze Hirschkäfersaison. Jede Meldung helfe, einen guten Überblick über die aktuelle Verbreitung der Art zu erhalten. Nur so könnten die Bestände geschützt werden. weiterlesen

Alle sechs Jahre nehmen Bund und Länder eine Bewertung des Zustands der Natur in Deutschland vor. Dazu werden umfassende Berichte erstellt, die durch die Bundesregierung an die EU-Kommission zur Erfüllung der europäischen Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie und der EU-Vogelschutz-Richtlinie übermittelt werden. Die so gewonnenen Daten beziehen sich auf zahlreiche gefährdete Lebensräume, die Vogelwelt so-wie die nach FFH-Richtlinie geschützten Arten und Artengruppen Deutschlands. Sie erlauben damit auch eine Bewertung für wesentliche Bestandteile unserer biologischen Vielfalt.  Quelle:BMU vom 19.05.2020

 

Die Lage der Natur in Deutschland - Bericht 2020

Zustand der Lebensräume (FFH Bericht 2019)

Zustand der Tier- und Pflanzenwelt (FFH Bericht 2019)

Bestandsgrößen der Brutvögel

 

BNN vom 12.05.2020

Biogasanlagen können viele in der Tiermedizin verwendete Antibiotika nicht beseitigen, die über Urin und Kot in die Gülle gelangen. Das ist das Ergebnis eines Projektes der Justus-Liebig-Universität Gießen, das die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit rund 343.800 Euro gefördert hat. Quelle: Ärzteblatt

2017 wurden nach Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebens­mittelsicherheit in Deutschland 733 Tonnen Antibiotika an Tierärzte abgegeben, der Großteil davon werde in Nutztierställen eingesetzt. Rückstände der Antibiotika und ihrer Stoffwechselprodukte gelangten in die Gülle. Diese werde entweder direkt oder nach der Vergärung in Biogasanlagen über das Düngen auf den Äckern verteilt. In den Böden entwickelten sich so Bakterien, auf die die Arzneien keine Wirkung mehr haben.

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30. April 2020 - Gleich mehrere Ämter haben die Ursache für das Blaumeisensterben bestätigt: Es handelt sich um eine bakterielle Infektion, die bei Meisen eine Lungenentzündung hervorruft. Für Menschen und Haustiere ist der Erreger dagegen ungefährlich.weiterlesen

Kranke Blaumeise - Foto: Otto Schäfer

Kranke Blaumeise - Foto: Otto Schäfe