Hecken erfüllen eine Vielzahl wichtiger Funktionen in unserer heimischen Natur. Sie dienen als Rückzugsorte für Niederwild (Rebhühner, Fasane, Feldhasen und Kaninchen) aber auch Igeln. Weiterhin bieten Feldhecken Brutmöglichkeiten für zahlreiche Vogelarten. Die Früchte der Wildsträucher dienen wiederum das ganze Jahr hindurch als Futter für die Wildtiere. Zunehmende Bedeutung gewinnen Hecken in Zeiten des Klimawandels außerdem als CO2-Speicher, Sauerstoffproduzent, Wasserspeicher und Schattenspender. Der NABU Kraichtal trägt diesen Gedanken Rechnung und fördert durch eine Pflanzaktion aktiv den lokalen Klima- und Naturschutz. 

Streuobstgebiete sind ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur- und Naturlandschaft. Weil sie Heimat für rund 5.000 Tier- und Pflanzenarten sind sind Streuobstwiesen auch wertvolle Ökosysteme.

Obstbäume brauchen jedoch regelmäßige Pflege und Schnitt.

Werden diese nur gepflanzt und sich dann selbst überlassen können sie nicht zu ertragreichen und gesunden Obstbäumen heranwachsen.

Baumschnitt und Pflege muss daher sein – muss aber auch gelernt sein!

Aus diesem Grund bietet der NABU Kraichtal auch 2023 wieder einen Schnittkurs an.

Der praktische Teil des Schnittkurses findet am Samstag, den 11. Februar auf unserem Streuobstgrundstück im Aigen / Gochsheim statt. Beginn 13:00 Uhr.

Gezeigt wird sowohl der notwendige Erziehungsschnitt an jungen Bäumen als auch der Schnitt im vollen Ertragszustand.

Der theoretische Teil beginnt am Freitagabend, den 10 Februar, um 19 Uhr im Nebenraum des „FSV-Treff“, der Vereinsgaststätte in Bahnbrücken, Vor-dem-Wald 4.

Die Kursleitung hat, wie auch im letzten Jahr, Günter Kolb – Vorsitzender des Bezirks- Obst- und Gartenbauverein Bruchsal.

Anmeldung bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

oder telefonisch bei Mathias Kaiser Tel. 07250 8881

Der Kurs ist kostenfrei, eine Spende wird gerne angenommen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldeschluss ist der Montag, 6. Februar 2023.

Das Braunkehlchen wurde zum Vogel des Jahres 2023 gewählt. Aber wer kennt das Brauchkehlchen noch bzw. wer hat überhaupt schon einmal diesen Vogel gesehen? Im Frühjahr kann man in Kraichtal noch Braunkehlchen entdecken aber dazu braucht man sehr viel Glück und ein scharfes geübtes Auge. In der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands von 2020 wird die Art in der Kategorie 2 als stark gefährdet geführt. In Baden-Württemberg gibt es nur noch ca. 200 bis 300 Brutpaare. Aber auch in ganz Mitteleuropa ist der Vogel selten geworden. Wer also eines dieser kleinen Vögelchen entdeckt, kann sich glücklich schätzen! Nach einem ca. 5.000 km langen Flug, kehrt das Braunkehlchen Anfang bis Mitte April aus seinem Winterquartier im subtropischen Afrika zurück.

Foto: Walter Batzler/ Braunkelchen

Der Vogel baut sein Nest in der Regel am Boden. Ende April bis Anfang Juli erfolgt die Eiablage. Ein Gelege besteht meist aus 6 grünlich-blauen Eiern. 11 bis 13 Tage später schlüpfen die Jungen, die das Nest nach weiteren 11 bis 15 Tagen flugunfähig verlassen, sich jedoch bis zur Flugfähigkeit im Alter von 17 bis 19 Tagen in Nestnähe verstecken. Zweit- und Ersatzbruten sind üblich.

Für fast alle Wildtiere, die sich im Garten tummeln, kann man inzwischen spezielle Behausungen kaufen. Welche Tierarten wirklich davon profitieren und was man besser lässt. Quelle: Schwarzwälder Bote.

Unter Sträuchern oder im Laub: Dort halten Igel in der freien Natur ihren Winterschlaf. „Von daher ist den Igeln im Garten am besten geholfen, wenn man im Herbst einen großen Laubhaufen liegen lässt“, sagt Felicitas Rechtenwald, Referentin für Artenschutz beim Naturschutzbund Nabu. Liegt das Laub unter einem dichten Strauch oder wird mit Reisig und gegebenenfalls einer Plane abgedeckt, bleibt es darin über den Winter auch schön trocken. Wer ein Igelhaus im Garten schöner findet, kann auch das kaufen oder bauen. „Dann aber bitte darauf achten, dass sie ausreichend groß sind“, sagt Rechtenwald. Vor allem aber nicht glauben, dass man nur mit einem hübschen Häuschen oder einem Laubhaufen mitten auf dem englischen Rasen tatsächlich einen Igel anlockt. „Igel ernähren sich von Insekten, Schnecken, Regenwürmern, Spinnen“, so Rechtenwald. Nur wer seinen Garten so naturnah anlegt, dass sich diese Tiere dort wohlfühlen, der wird auch Igelbesuch bekommen.

Hallo zusammen,
 
der Naturtreff und die Ortsverwaltung Grötzingen laden euch sehr gerne zum Film “Unser Boden, Unser Erbe” ein. Ein Dokumentarfilm vom Grötzinger Regisseur Marc Uhlig

Auf und im Boden leben Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen. Böden versorgen uns mit Lebensmitteln und sind wichtig für die Bildung von sauberem Trink- und Grundwasser. Böden sind wichtige CO₂-Senken.

Um zehn Zentimeter fruchtbare Erde zu bilden, braucht unser Planet mehr als 2.000 Jahre. Wir Menschen nutzen den Boden zur Produktion von Lebensmitteln, zum Abbau von „Bodenschätzen“ und Versiegeln ihn für unsere Infrastruktur.