18. Januar 2017 - Erstmals ruft die Landwirtschaft nach einem Systemwechsel. Bei einigen Pflanzen gehen sogar schon die Ernten zurück. Neue Hiobsbotschaften gibt es auch über die Tierhaltung.

Grünlandumbruch Mais - Foto: Uwe Baumert

Grünlandumbruch- Foto: Uwe Baumert

12. Januar 2017 - Angesichts des „Hohenheimer Landwirtschafts-dialogs“ betont NABU-Landwirtschaftsreferent Jochen Goedecke: „Ganz klar – wirtschaftlich erfolgreiche bäuerliche Familienbetriebe sind unverzichtbar für Lebensmittelversorgung und Landschaftspflege.“

Foto: LPV.de

Die Entwicklung der Landwirtschaft im Land dürfe jedoch nicht in eine falsche Richtung gehen und Folgeschäden für die gesamte Umwelt und die Gesellschaft nach sich ziehen. „Minister Hauk ignoriert sowohl die gesellschaftlichen Folgekosten als auch die zum Teil negativen Auswirkungen auf die Umwelt. Genau die entstehen aber, wenn Pflanzenschutzmittel in bisherigem Umfang eingesetzt, riesige Güllemengen ausgebracht und Lebensräume zerstört werden.“

09. Janaur 2017 - Eine erste Zwischenbilanz der „Stunde der Wintervögel“ zeigt: Die Beteiligung war gut, aber die Vogelfreundinnen und -freunde in Baden-Württemberg haben deutlich weniger Vögel als im Vorjahr gezählt. Damit spiegelt sich in den Zahlen der „Vogelmangel“ wieder, den viele Menschen bereits beim NABU gemeldet haben. Zwischenbilanz
 
Bei der Stunde der Wintervögel wurden auch weniger Blaumeisen gezählt. - Foto: Christoph Bosch

Bei der Stunde der Wintervögel wurden auch weniger Blaumeisen gezählt. - Foto: Christoph Bosch

Bei den Höhlenbrütern ist die Lage im Land besonders schlecht. So wurden beispielsweise um die Hälfte (-47 beziehungsweise -44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) weniger Kohl- und Blaumeisen gezählt. Das sind noch rund zehn Prozent weniger als bundesweit (-36 bzw. -33 Prozent). Zu den Ursachen können Fachleute derzeit lediglich Vermutungen anstellen. 
6. Januar 2017 - Es mangelt an günstigem Wohnraum in Baden-Württemberg. Viele begrüßen es deshalb, wenn neue Baugebiete leichter ausgewiesen werden. Die Umweltverbände jedoch warnen und stellen konkrete Forderungen. (Quelle: SWR.de)
 
Pro Tag werden derzeit in Baden-Württemberg 5,2 Hektar Fläche verbraucht. Das summiert sich auf 20 Quadratkilometer pro Jahr.
 
Die Landesregierung solle den täglichen Flächenverbrauch in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2020 auf drei Hektar pro Tag senken, forderten die Naturschutzverbände NABU und BUND am Freitag im Rahmen des bundesweit größten Naturschutztreffen, der Naturschutztage in Radolfzell. Bis 2025 sollten gar keine Freiflächen mehr bebaut werden dürfen. Die Verbände kritisierten aktuelle Bestrebungen, naturschutzrechtliche Auflagen zu schwächen, heißt es in einer Mitteilung.

05. Januar 2017

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
Sehr geehrter Herr Minister Hauk, Sehr geehrter Herr Minister Untersteller,


wir haben mit Freude gehört, wie Sie, Herr Ministerpräsident, anlässlich des Parteitages der Grünen in Schwäbisch Gmünd am 19. November so engagierte und deutliche Worte zum Thema "Insektensterben" gefunden haben. Dies Thema war vor einigen Monaten in den Medien präsenter, mittlerweile ist es um das Thema wieder ziemlich still geworden. Es kann aber keinen Zweifel geben, dass das Insektensterben von grosser Tragweite ist für die Landwirtschaft, für die Ökosysteme und die Biodiversität in unserem Land, und nicht zuletzt für uns alle, die sich einen Frühling ohne Schmetterlinge nicht vorstellen können.

Wilde Möhre mit Siebenpunkt-Marienkäfer - Foto: Helge May

Wilde Möhre mit Siebenpunkt-Marienkäfer - Foto: Helge May