Quelle: BNN vom 8. März 2018


19. Oktober 2017 - Die Auswertung beruht auf den Vogelbestandsdaten, die die Bundesregierung 2013 an die EU gemeldet hat. Bislang war jedoch nur die Zu- oder Abnahme auf Artenebene im Gespräch, nicht was die Ergebnisse für die Gesamtzahl bedeuten. Die Zahlen machen jetzt vor allem deutlich, dass zwar manche seltenen Arten zunehmen, dafür aber häufige und weit verbreitete Arten massiv abnehmen. Quelle: NABU Vögel

Wendehals - Foto: Tom Dove

Wendehals - Foto: Tom Dove

05. September 2017 - Diesen Sommer war das Thema wieder aktuell: Der Entomologische Verein Krefeld, der sich ehrenamtlich um Insektenforschung bemüht, hat zwischen 1989 und 2014 an Standorten in Nordrhein-Westfalen fliegende Insekten gesammelt, ihre Arten bestimmt und sie gewogen. An zwei der untersuchten Standorte stellten die Insektenforscher einen Rückgang von bis zu 80 Prozent der Insektenmasse fest. Betroffen sind vor allem Schmetterlinge, Bienen und Schwebfliegen.

Feuerlibelle (Männchen) - Foto: Christoph Bosch

Feuerlibelle (Männchen) - Foto: Christoph Bosch

Der Agrar-Report 2017 des Bundesamtes für Naturschutz bestätigt, dass der Gesamtbestand der Insekten in Deutschland in den letzten drei Jahrzehnten deutlich abgenommen hat.

Ursachen für diesen Trend sind Pestizide, Monokulturen, der Schwund von Hecken und Randstreifen sowie der Klimawandel.

8. August 2017 - „Wir brauchen die Landwirte, die Schäfer und die Imker – aber in einem Naturschutzrahmen“, sagte Staatssekretär Andre Baumann vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg bei einer Flurbegehung in Oberöwisheim, zu der Bündnis 90/Die Grünen, Ortsverband Kraichtal, eingeladen hatte. „Unser gemeinsames Ziel muss eine gesunde, lebenswerte Umwelt sein, die Mensch, Tier und Pflanze dient.“ Baumann erwies sich dabei als Brückenbauer zwischen Naturschutz- und Landwirtschaftsinteressen, zwischen Naturschutzverbänden und Behörden. „Unsere große Aufgabe ist es, die biologische Artenvielfalt zu erhalten, bei Pflanzen wie auch bei Tieren“, sagte er. Der Rückgang sei eine ökologische wie auch eine ökonomische Katastrophe. Quelle BNN vom 11.August 2017 Martin Stock
 

16. Juli 2017 - Auf vielen Grünflächen der Stadt Kraichtal bietet sich seit 3 Jahren eine neue, vielfältige und gewollte Pflanzenwelt. In Zeiten zunehmender Stein-Vorgärten, großflächiger Monokulturen und Schädlingsbekämpfungsmethoden ist dies zumindest ein kleiner, sinnvoller Versuch, der immer mehr bedrohten Insektenwelt zu Hilfe zu kommen.

 

Foto: Blühstreifen in Bahnbrücken