01. Mai 2019 - Die Landesregierung macht sich Sorgen um den Zustand der blühenden Mähwiesen im Land. Umweltminister Franz Untersteller sprach bei einer Besichtigung am Dienstag in Maulbronn (Enzkreis) von Sorgenkindern. Ein Drittel der ökologisch wertvollen Mähwiesen seien in schlechtem Zustand. «Wir müssen die Qualität verbessern», sagte der Grünen-Politiker. Als einen Grund für den Verlust an Vielfalt nannte Untersteller das Verbraucherverhalten. Weil billige Lebensmittel nachgefragt würden, hätten sich die Landwirte mit intensiver Produktion angepasst. Quelle: Kraichtau.news.de

Großer Artenreichtum

In Baden-Württemberg gibt es rund 58 000 Hektar Flachland- und Bergmähwiesen, das sind etwa 40 Prozent des deutschen Bestands. Sie zeichnen sich durch einen großen Artenreichtum aus, werden wenig oder gar nicht gedüngt und selten gemäht. In der Vergangenheit wurden viele Mähwiesen in Baden-Württemberg etwa intensiv genutzt oder bebaut und sind damit für die Artenvielfalt verloren.

24. Februar 2019 - Man kann nicht nur die allseits bekannte Honigbiene an den Blüten in unseren Gärten oder in der freien Landschaft sehen. Da sind wahre Winzlinge von nur 2 mm Körperlänge darunter, aber auch „Riesen“ von bis zu drei Zentimetern. von Günther Mayer/ Landshausen

Die Senf-Blauschillersandbiene ist die Wildbiene des Jahres 2019 - Foto: Ronald Burger/ifaun.de

Die Senf-Blauschillersandbiene ist die Wildbiene des Jahres 2019

Foto: Ronald Burger/ifaun.de

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Der Hecht benötigt Deckung durch Wasserpflanzen, wie dem Spiegelnden Laichkraut (Potamogeton lucens), um in einem See leben zu können. - Foto: Silke Oldorff

Hecht - Foto: Silke Oldorff

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft haben sie schon im Jahr 2000 verabschiedet und sind für ihre Umsetzung verantwortlich. weiterlesen