24. Februar 2017 - "Der Boden ist für mich als Landwirt das wichtigste Gut ", sagte Horst Sandbühler bei einem Diskussionsabend über nachhaltige Landwirtschaft in der Weierbachsiedlung. "Der Boden braucht ein Dach, damit er erhalten bleibt."

Dieses "Dach" sei zum einen die Feldfrucht und bei abgeernteten Feldern die Zwischenfrucht, erläuterte er den Zuhörern. Sandbühler ist Landwirt in Kraichtal und baut auch die Versuchsfelder an für das staatliche Landwirtschaftsamt.

02. Februar 2017 - Der NABU begrüßt die heute von EU-Agrarkommissar Phil Hogan gestartete umfassende Bürger-Befragung zur Zukunft der EU-Agrarpolitik nach 2020. Bis Anfang Mai haben alle Einwohner der EU die Chance, ihr Votum abzugeben, wie die derzeit 60 Milliarden Euro Subventionen – und damit 40 Prozent des EU-Haushalts – künftig verteilt werden sollen. Agrar-Kurswechsel

Forsa-Umfrage zur Förderung der Landwirtschaft - Januar 2017

Forsa-Umfrage zur Förderung der Landwirtschaft - Januar 2017

Bis Anfang Mai können EU-Bürger ihr Votum zur künftigen Verteilung der aktuell 60 Milliarden Euro Agrar-Subventionen abgeben. Für den NABU ist klar, wohin es gehen muss. Er fordert einen grundlegenden Wandel in der Agrar- und Ernährungspolitik.

18. Januar 2017 - Erstmals ruft die Landwirtschaft nach einem Systemwechsel. Bei einigen Pflanzen gehen sogar schon die Ernten zurück. Neue Hiobsbotschaften gibt es auch über die Tierhaltung.

Grünlandumbruch Mais - Foto: Uwe Baumert

Grünlandumbruch- Foto: Uwe Baumert

12. Januar 2017 - Angesichts des „Hohenheimer Landwirtschafts-dialogs“ betont NABU-Landwirtschaftsreferent Jochen Goedecke: „Ganz klar – wirtschaftlich erfolgreiche bäuerliche Familienbetriebe sind unverzichtbar für Lebensmittelversorgung und Landschaftspflege.“

Foto: LPV.de

Die Entwicklung der Landwirtschaft im Land dürfe jedoch nicht in eine falsche Richtung gehen und Folgeschäden für die gesamte Umwelt und die Gesellschaft nach sich ziehen. „Minister Hauk ignoriert sowohl die gesellschaftlichen Folgekosten als auch die zum Teil negativen Auswirkungen auf die Umwelt. Genau die entstehen aber, wenn Pflanzenschutzmittel in bisherigem Umfang eingesetzt, riesige Güllemengen ausgebracht und Lebensräume zerstört werden.“

09. Janaur 2017 - Eine erste Zwischenbilanz der „Stunde der Wintervögel“ zeigt: Die Beteiligung war gut, aber die Vogelfreundinnen und -freunde in Baden-Württemberg haben deutlich weniger Vögel als im Vorjahr gezählt. Damit spiegelt sich in den Zahlen der „Vogelmangel“ wieder, den viele Menschen bereits beim NABU gemeldet haben. Zwischenbilanz
 
Bei der Stunde der Wintervögel wurden auch weniger Blaumeisen gezählt. - Foto: Christoph Bosch

Bei der Stunde der Wintervögel wurden auch weniger Blaumeisen gezählt. - Foto: Christoph Bosch

Bei den Höhlenbrütern ist die Lage im Land besonders schlecht. So wurden beispielsweise um die Hälfte (-47 beziehungsweise -44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) weniger Kohl- und Blaumeisen gezählt. Das sind noch rund zehn Prozent weniger als bundesweit (-36 bzw. -33 Prozent). Zu den Ursachen können Fachleute derzeit lediglich Vermutungen anstellen.